Apri trascrizione
Seit Beginn meines Pontifikats waren sie gegen mich, innerhalb und außerhalb der Kirche. Auf der ganzen Welt!
Meine "Schuld" war es, das Wort Jesu und die Werte des katholischen Glaubens zu bewahren. Viele aber wollten den "breiten Weg" gehen...
Im Jahr 2012 hat die Vorsehung einige Informationen von meinem Schreibtisch verschwinden lassen, Vatileaks veröffentlichte, wie viele gegen mich waren. Man sprach sogar von meinem Tod.
Sie wollten unbedingt, dass ich abdankte. So entschied ich mich, einen Plan gegen den Thronraub in Gang zu setzen, der schon seit Jahren bereit war.
Am 11. Februar 2013 erklärte ich – auf Latein – dass ich in 17 Tagen auf das Ministerium, also auf die Ausübung der Macht, verzichten werde. Nicht aber auf das Munus, dem Papst SEIN.
Ein Papst kann allerdings nicht nur auf die Ausübung der Macht verzichten und gleichzeitig aber Papst bleiben... Es sei denn in der Situation des "behinderten Stuhls", wenn er in Gefangenschaft, im Exil oder unfähig ist zu regieren.
Dank der lateinischen Sprache, zeigte ich also den Zeitpunkt des (sofortigen) Inkrafttretens des Verzichts auf das Ministerium auf die HORA VIGESIMA des 28. Februars an. Nach altrömischer Uhrzeit entspricht dies dem 1. März 13:00 Uhr.
Eine halbe Stunde vorher, um 12:30 Uhr des 1. März, hatte der Kardinaldekan das Konklave einberufen – missbräuchlich –, da ich nicht abgedankt hatte. Ein Staatsstreich: Ab 13:00 Uhr (hora vigesima) war ich also "behindert", sodass ich zwangsweise auf das Ministerium verzichtete, nicht aber auf das Munus.
So blieb ich der einzige, wahre Papst, auch wenn ich in meiner Ausübung behindert war. Wenn nun ein neuer Papst gewählt wird, während der vorherige nicht abgedankt, sondern "behindert" war, so wird dieser ein Gegenpapst und sein Pontifikat muss annulliert werden.
Lieber Jorge, trotz allem liebe ich dich und bete für dich, sodass du umkehrst, bevor es zu spät sein wird.
Nun seid Ihr an der Reihe, der Welt die Wahrheit mitzuteilen. Habt keine Angst!
ZEICHNUNGEN: GIANFRANCO COLELLA (SATILEAKS)
TEXT: ANDREA CIONCI
VIDEOBEARBEITUNG: EV